Systemisch-integrative

Einzel-und Familientherapie

Die systemisch-integrative Einzel-und Familientherapie beschäftigt sich, ausgehend von individuellem, subjektiv erlebtem Leiden, mit den Wechselbeziehungen zwischen einer Person und ihrem psychosozialen Feld, mit dem Ziel, leidensmindernde Veränderungsmöglichkeiten zu eröffnen.
Die Weiterbildung „Systemisch-integrative Einzel-und Familiensozialtherapie“ ist eine anwendungsorientierte, stark praxisorientierte Qualifizierung für die Systemische Beratung im Rahmen der Arbeit mit KlientenInnen und Familien. Sie vermittelt psychologisches Wissen und therapeutische Fähigkeiten.

Schwerpunkte:

  • Grundlagen systemischer Therapie
  • Tiefenpsychologische Aspekte in Therapie & Beratung (Übertragung, Gegenübertragung, Macht & Ohnmacht,..)
  • Grundlagen des therapeutischen Arbeitens
  • Anwendung von therapeutischen Verfahren, Training von Methoden und Techniken, Fallsupervision, Selbsterfahrung
  • Supervision, Selbsterfahrung, Persönlichkeitsanalyse

Dauer und Umfang: 7 Monate Vollzeit, 1064 UE

Die Weiterbildung ist für die finanzielle Förderung mittels Bildungsgutschein durch die Arbeitsagentur geeignet (SGB III):

Maßnahmen-Nr.: wird bekanntgegeben

Starttermin:  10. Januar 2019

Hier finden Sie uns auf der Internetseite der Agentur für Arbeit  „Kursnet“

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Suchttherapie

Die Weiterbildung „Suchttherapie“ ist eine anwendungsorientierte und integrative Qualifizierung, die die Teilnehmenden befähigt, die Alltagspraxis in den ambulanten, stationären und komplementären Einrichtungen der Suchthilfe kompetent und eigenverantwortlich zu bewältigen. Die Vermittlung von fundierten Kenntnissen der Theorien klinischer Psychotherapie versetzt die Teilnehmenden in die Lage, nach den anerkannten Schemata Operationalisierte Psychodynamische Diagnostik (OPD), ICD-10 und ICF Diagnosen zu stellen und individuelle, an den Bedürfnissen der Patienten orientierte Behandlungskonzepte zu entwickeln, was den heutigen Anforderungen der Gesundheitspolitik und des Sozialrechtes entspricht.

In der Weiterbildung werden tiefenpsychologisch eingesetzte Verfahren mit Aspekten und Methoden der systemischen Therapie und der Verhaltenstherapie in besonderer Weise ergänzt:  Die systemische Therapieform erblickt in den sozialen Systemen und den darin sich realisierenden Bindungen, in denen der Abhängige und der Co-Abhängige wirken – Letztere sind nach der WHO in die Behandlungen miteinzubeziehen –, besonders die sozialen Einwirkungen in der Persönlichkeitsgestaltung. Die systemische Sichtweise ergänzt das in der Tiefenpsychologie eingesetzte und wissenschaftlich anerkannte Persönlichkeitsbild von Alfred Adler sowie auch sein Menschenbild. Die körperlichen und seelischen Vorgänge sind nicht trennbar von den sozialen Bedingungen. Das Ursache-Wirkungs-Prinzip des klassischen Krankheitsmodells findet hier Anwendung sowohl bezüglich der psychodynamischen Ursachen als auch der sozialen Ursachen.

Schwerpunkte:

  • Klinische Theorie- und Therapiemethoden
  • Fachpraktischer Unterricht (Anwendung von Methoden und Techniken, Fallsupervision)
  • Persönlichkeitsanalyse, Selbsterfahrung und Supervision

Dauer und Umfang: 36 Monate berufsbegleitend, 859 UE

Die Weiterbildung ist anerkannt durch den Deutschen Fachverband für Sozialtherapie (DFS e.V.);
Sie befindet sich derzeit im Anerkennungsverfahren bei der Deutschen Rentenversicherung Bund (DRV Bund).

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